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Presse

Veranstaltungsbericht - BAK Weikersheim

Auf der Jagd – wem gehört die Natur?

„Auf der Jagd – wem gehört die Natur?“ heißt der Film, der Mitte März im Kult in Niederstetten vorgeführt wurde. Rund 80 Interessierte folgten der Einladung des Bezirksarbeitskreises Weikersheim des Evang. Bauernwerks.

Der Dokumentarfilm von Alice Agneskirchner stellt viele Fragen und beleuchtet das Tun des Menschen kritisch. Wo stehen wir Menschen heute in der Natur? Wem gehört die Natur? Es gibt keine reine Natur. Auch wenn es naturnah wirkt, ist doch alles vom Menschen beeinflusst und gestaltet. Alles ist Kulturlandschaft.

Von den meisten Menschen wird die Natur als Kulisse genutzt, wenn sie spazieren oder joggen gehen. Ein Jäger dagegen ist Teil der Natur. Er macht mit. Er achtet die Tiere, schützt sie und jagt, um die soziale Struktur zu erhalten und Überpopulationen entgegenzuwirken. Was und wie viel gejagt wird, ist über Abschussregelungen festgelegt. An diesen muss sich der Jäger orientieren. Erreicht er die Abschussquoten nicht, muss er mit Sanktionen rechnen. Ausgemacht werden die Abschussquoten nach Verbissenheit der Pflanzen. Es gilt: Wald vor Wild. Wild wird nur dort geduldet, wo es sich dem menschlichen Nutzen anpasst.

Im Anschluss an die Filmvorführung beantwortet Jäger Jörg Heinkel Fragen des Publikums. Die Diskussionsbeteiligung ist hoch.

V.l.n.r.: Jäger Jörg Heinkel, Bezirksbauernpfarrer Matthias Haas, Kulturbeauftragter Norbert Bach

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